Volkskrankheit Diabetes


Volkskrankheit DiabetesDiabetes gehört in Deutschland wie in vielen anderen Ländern auf der Welt zu den am häufigsten auftretenden Erkrankungen. Die chronische Stoffwechselkrankheit ist oft schwer zu diagnostizieren und nur jeder Fünfte Erkrankte weiß von seiner Erkrankung. In Zahlen bedeutet dies für Deutschland, dass es mehr als 6 Millionen Menschen mit Diabetes gibt, von denen nur 1,3 Millionen dies auch wissen. Jeden Tag steigt die Zahl an Diabetes Erkrankungen um rund 1000 Patienten an. Dabei unterteilt sich Diabetes in die Typen 1 und 2. Mehr als 90 Prozent der Betroffenen leiden an Typ-2-Diabetes. 300.000 Menschen in Deutschland haben Diabetes Typ 1. Davon sind mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet damit, dass Diabetes bis zum Jahr 2030 unter den sieben führenden Todesursachen zu finden ist. Wirksame Maßnahmen zur Prävention sind daher besonders wichtig. Mehr zu diesem und anderen Themen finden Sie im Folgenden oder in unserem Newsletter.





Unterscheidung zwischen Diabetes Typ 1 und Typ 2


Typ 1 tritt zumeist im Kindes- und Jugendalter auf und gehört zu den Autoimmunerkrankungen. Hierbei greift das eigene Immunsystem die körpereigene Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse an und zerstört die Zellen, welche für die Insulinproduktion verantwortlich sind (Beta Zellen). Dadurch entsteht im Körper ein „absoluter Insulinmangel“.

Insulin wird im menschlichen Körper als Transport Hormon benötigt, um den Zucker, welcher durch die Nahrung aufgenommen wird, in die einzelnen Muskel- und Fettzellen zu bringen. Die Wichtigkeit dieses Hormons ist also schnell erkennbar. Ein absoluter Insulinmangel bedeutet für den Körper, eine Unterversorgung der jeweiligen Zellen und einen rapiden Anstieg des Blutzuckers, welcher dadurch nicht mehr abgebaut werden kann. Menschen mit Diabetes Typ 1 benötigen deshalb eine lebenslange Therapie mit Insulininjektionen. Zudem muss der Erkrankte seine Ernährung einem sehr strikten und genauen Ernährungsplan unterordnen, damit es nicht zu Blutzuckerschwankungen kommt. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das Verhältnis der Insulindosierung zu den Mahlzeiten passt. Mithilfe von Broteinheiten (BE) kann dies leichter und übersichtlicher für den Patienten eingehalten werden.

Typ 2 Diabetes, unter dem 90 Prozent der betroffenen Diabetes Patienten leiden, tritt meist nach dem 40. Lebensjahr und wird auch als Altersdiabetes bezeichnet. Dieser Typ der chronischen Erkrankung spiegelt sich durch einen „relativen Insulinmangel“ wieder. Die Bauchspeicheldrüse produziert zwar Insulin, aber die Körperzellen verlieren Ihre Empfindlichkeit für dieses. Es kann aber auch dazu kommen, dass die Bauchspeicheldrüse das Insulin nicht mehr wie gewohnt ausschüttet, obwohl es produziert wird. Bei den Zellen kommt im Endeffekt wenig oder gar kein Zucker mehr an und trotzdem steigt der Insulinspiegel. Ursachen für Diabetes Typ 2 sind eine entsprechende genetische Disposition, starkes Übergewicht (Adipositas) und vor allem zu wenig körperliche Bewegung. Gegen bisherige wissenschaftliche und ärztliche Meinungen haben jetzt Forscher der Harvard School of Public Health (HSPH) in einer Studie gezeigt, dass sich auch trotz genetischer Disposition das Risiko der Folgeerkrankungen deutlich reduzieren lässt, wenn der Patient auf den Konsum von Fleisch und tierischen Produkten verzichtet. Es gibt somit eine Korrelation zwischen dem Diabetes Risiko und dem Konsum von Fleisch.

Symptome


Abhängig von der Stärke des Insulinmangels im Körper sind die unterschiedlicher Symptome. Es lassen sich aber wichtige Symptome zusammenfassend in folgender Tabelle zeigen.

Die häufigsten Symptome bei Diabetes sind:
  • starker Durst
  • vermehrtes Wasserlassen
  • Müdigkeit und Leistungsabfall
  • unerklärbare Gewichtsabnahme
  • Heißhunger
  • Neigung zu Infektionen
  • schlecht heilende Wunden
  • Wadenkrämpfe
  • Sehstörungen
  • Juckreiz
  • Potenzstörungen und
  • Azetongeruch in der Atemluft

Im Gegensatz zum Typ 1 Diabetes sind die anfänglichen Beschwerden beim Typ 2 oftmals gar nicht vorhanden. Die Person kann deshalb nicht durch klare Beschwerden ein Krankheitsbild feststellen, obwohl er von dieser chronischen Erkrankung betroffen ist. Wird Diabetes aber durch ein Blutbild beim Arzt diagnostiziert, können bereits schon Folgeschäden an Herz, Nerven, Nieren oder auch Augen auftreten. Deshalb sollte man immer darauf achten, sich genug zu bewegen und vor allem eine ausgewogene Ernährung zu befolgen.
Der Typ 1 zeigt sich meist plötzlich durch starke und deutliche Symptome wie Gewichtsverlust, häufiges Wasserlassen und auch starkem Durst. Hier muss sofort eine Behandlung erfolgen, da sich ansonsten relativ schnell eine Stoffwechselentgleisung oder sogar ein diabetischer Schock entwickeln kann.

Wirksame Maßnahmen zur Prävention


Wer das Risiko verringern möchte an Typ 2 Diabetes zu erkranken, der sollte versuchen, seine Gewohnheiten zu ändern, wenn diese wie im Folgenden zutreffend sind. Die Deutsche Diabetes Stiftung (DDS) hat einen elf Punkte Plan entwickelt, an den man sich halten sollte, damit das Risiko verringert wird, an chronischen Erkrankungen zu leiden.

Im Mittelpunkt steht immer ein gesundheitsbewusster Lebensstil, der durch eine gestärkte und bewusstere Einstellung gegenüber der eigenen Gesundheit geprägt ist. Personen, die bereits anfällig für Stoffwechselerkrankungen sind, haben oft das Gefühl, in einem Kreislauf zu stecken, aus dem sie nicht mehr herauskommen. Genetische Dispositionen werden schnell als Vorwand genommen, um von eigenen Fehlern in der Ernährung und Bewegung abzulenken. Dazu spielt aber auch die richtige Erziehung mit dem Umgang von Sport und Ernährung eine elementare Rolle. Oftmals leiden Kinder an ähnlichen chronischen Erkrankungen wie Ihre Eltern und Verwandten. Zum einen aus genetischer Sicht aber oftmals, und dieser Punkt überwiegt laut der Harvard School of Public Health (HSPH), aus dem gleichen Umgang mit Lebensmitteln und der „gewohnten Ernährung“, wie sie es gelernt haben. Wenn Sie bereits Übergewicht haben, dann versuchen Sie dies zu reduzieren. Übergewicht zählt zu den Hauptgründen für Diabetes. Deswegen ist eine tägliche Bewegung von mehr als 30 Minuten zwingend zu empfehlen, um den Stoffwechsel und die Zellen zu aktivieren. Wie bereits schon erwähnt spielt die Ernährung eine vorgestellte Rolle. Ernähren Sie sich bewusst und meiden Produkte mit versteckten Fetten. Softdrinks sollten deshalb als erstes von Ihrer Einkaufsliste verschwinden. Versuchen Sie sich pflanzlicher zu ernähren.

Die Kraft von Kaffe ist unumstritten und verringert bei einer maßvollen Dosierung das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Alkoholische Getränke sollten niemals regelmäßig und dann auch nur in bestimmten Dosierungen und niemals direkt nach dem Sport konsumiert werden. Darüber hinaus sollte, um das Risiko zu senken, ganz mit dem Rauchen aufgehört werden.

Neben der Ernährung und der Belastung des Körpers durch Bewegung spielt die Ruhephase eine sehr wichtige Rolle, um den Blutdruck bei normalen Werten zu behalten. Ausreichender und regelmäßiger Schlaf ist hier das Stichwort. Stress sollte vermieden werden und wenn er auftritt durch Entspannungsphasen und Ruhe ausgeglichen werden.

Ernährung: Fleischkonsum erhöht das Risiko


In einer Studie der Harvard School of Public Health (HSPH) wird gezeigt, dass sich gegen bisherige Erkenntnisse auch das Diabetes Risiko durch den Verzehr von unverarbeiteten Fleischprodukten wie Steaks, Schnitzel etc. signifikant erhöht. Das Risiko steigt schon bei einer täglichen Menge an Fleisch von 150 Gramm um 80 Prozent an. Darüber hinaus konnten die Wissenschaftler feststellen, dass sich das Risiko an Diabetes zu erkranken deutlich senken lässt, wenn bei der Ernährung Fleischprodukte durch andere (gesündere) eiweißreiche Lebensmittel ersetzt werden. Nicht nur das Risiko der Erkrankung sondern auch die erfolgreiche Behandlung dieser lässt sich durch eine Reduzierung oder besser sogar einem kompletten Verzicht auf Fleisch und Fleischprodukte erzielen. Viele Ärzte raten Ihren Patienten weniger Fleisch zu essen oder nur an bestimmten Tagen. Allerdings sollte man sich selbst einmal überlegen ob es Sinn macht weniger von einem Produkt zu konsumieren das einen direkten negativen Effekt auf seine Gesundheit hat, anstatt dieses einfach wegzulassen und durch andere Lebensmittel zu ersetzen. Deshalb ist Fleisch in der folgenden Ernährungspyramide auch nicht aufgeführt da wir nur Empfehlungen geben für Dinge die Ihre Gesundheit verbessern.

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