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DICLABETA Schmerzgel
Hersteller: BETAPHARM ARZNEIM.GMBH
DICLABETA Schmerzgel
Abbildung kann von der
Originalware abweichen.
6,10 EUR
inkl. 19% MwSt zzgl. Versandkosten



UVP:  9,90 EUR*
6,10 EUR  pro 100 g
Sie haben gespart: 3,80 EUR
PZN
428761
Menge:
100 g N2
Darreichungsform:
Gel
Abgabehinweis:
Apothekenpflichtig
  Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden.

Alle

Anwendungsgebiete

Zur äußerlichen Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen bei:
  • rheumatischen Erkrankungen der Weichteile (Sehnen- und Sehnenscheidentzündungen, Schleimbeutelentzündungen, Schulter-Arm-Syndrom, Entzündungen im Muskel- und Kapselbereich)
  • degenerativen Erkrankungen der Extremitätengelenke und im Bereich der Wirbelsäule
  • Sport- und Unfallverletzungen (Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen).

Dosierung

1. Erwachsene:
Das Gel wird 3mal täglich angewendet. Auf die zu behandelnde schmerzhafte Stelle ist ein ca. 11 cm langer Gelstrang entsprechend 3 g Gel (30 mg Diclofenac-Natrium) aufzutragen. Die maximale Tagesgesamtdosis beträgt 9 g Gel, entsprechend 90 mg Diclofenac-Natrium.

2. Kinder und Jugendliche:
Da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen, nicht bei Kindern und Jugendlichen anwenden.

Art und Dauer der Anwendung:
  • Das Gel wird auf die betroffenen Körperpartien dünn aufgetragen und leicht eingerieben. Vor Anlegen eines Verbandes sollte das Gel einige Minuten auf der Haut eintrocknen.
  • Von der Anwendung eines Okklusivverbandes wird abgeraten.
  • Das Arzneimittel kann auch als Begleittherapie zusammen mit anderen Diclofenac-haltigen Darreichungsformen angewendet werden.
  • Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

Hinweise:
Es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit den mit dem Arzneimittel eingeriebenen Hautpartien in Kontakt gelangen.

Gegenanzeigen

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden:
  • bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Diclofenac, andere nichtsteroidale Antiphlogistika oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • auf offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut sowie bei Ekzemen oder auf Schleimhäuten
  • bei Kindern und Jugendlichen (keine ausreichenden Erfahrungen).


Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (sog. Nasenpolypen) oder chronischen obstruktiven Atemwegserkrankungen oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfartigen Erscheinungen) leiden, sowie Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika sind bei der Anwendung von Diclofenac durch Asthmaanfälle (Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma), örtliche Haut- und Schleimhautschwellung (Quincke-Ödem) oder Urtikaria eher gefährdet als andere Patienten. Bei diesen Patienten darf Diclofenac nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen und direkter ärztlicher Kontrolle angewendet werden. Das gleiche gilt auch für Patienten, die auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, wie z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft
  • Über die Sicherheit einer Anwendung in der Schwangerschaft liegen für den Menschen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Da der Einfluss einer Prostaglandinsynthesehemmung auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte das Arzneimittel im 1. und 2. Schwangerschaftsdrittel nur nach sorgfältiger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden.
  • Im letzten Schwangerschaftsdrittel darf das Arzneimittel nicht über längere Zeit und großflächig angewendet werden. Aufgrund des Wirkungsmechanismus könnte es zu einer Hemmung der Wehentätigkeit, vorzeitigem Verschluß des Ductus arteriosus Botalli, verstärkter Blutungsneigung bei Mutter und Kind und verstärkter Ödembildung bei der Mutter kommen.

Stillzeit
  • Diclofenac geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Eine großflächige und über längere Zeit dauernde Anwendung sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Um einen direkten Kontakt des Säuglings mit dem Gel zu vermeiden, sollte das Arzneimittel in der Stillzeit nicht an der Brust angewendet werden.

Nebenwirkung

Häufige unerwünschte Wirkungen (≥ 1% und < 10%):
  • lokale Hautreaktionen, z.B. Hautrötungen, Juckreiz, Brennen, Hautausschlag (auch mit Pustel- und Quaddelbildung).


Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (≥ 0,1% und < 1%):
  • Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. lokale allergische Reaktionen (Kontaktdermatitis).


Sehr seltene unerwünschte Wirkungen inkl. Einzelfälle (< 0,01%):
  • Atemnot, Magen-Darm-Störungen, generalisierter Hautausschlag, Überempfindlichkeitsreaktionen in Form von Gesichtsschwellung (Angioödem)
  • Photosensibilisierung.

Hinweise:
Wenn das Arzneimittel großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von Nebenwirkungen, die ein bestimmtes Organsystem oder auch den gesamten Organismus betreffen, wie sie unter Umständen nach systemischer Anwendung Diclofenac-haltiger Arzneimittel auftreten können, nicht auszuschließen.

Haltbarkeit

Nicht über 25°C lagern.

Eigenschaften

Bei den nachfolgenden Angaben handelt es sich um eine Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers.

Stoffgruppenspezifische Pharmakologie
Nichtsteroidale Antiphlogistika (Antirheumatika, NSAR) hemmen das mikrosomale, Membran-gebundene Enzym Cyclooxygenase, das in zahlreichen Geweben vorkommt. Dadurch wird die Produktion verschiedener Prostanoide, wie Prostaglandin E2 (PGE2), Prostacyclin (PGI2) und Thromboxan B2 (TXB2) gehemmt. Prostanoide spielen eine wesentliche Rolle als Mediatoren der Entzündungsreaktion und können in geeigneten experimentellen Modellen alle Kardinalsymptome der Entzündung (Calor/Wärme, Rubor/Rötung, Dolor/Schmerz, Tumor/Schwellung) hervorrufen. Mit PGE2 können Hyperämie und Fieber herbei geführt werden, PGE2 und PGI2 bewirken Vasodilatation mit Erythem, Hyperalgesie und Schmerz, sowie eine Permeabilitätssteigerung der Gefäße mit Ödem-Bildung.
Da die antiphlogistische Wirksamkeit der NSAR gut mit der Cyclooxygenase-Hemmung korreliert, wird dies als ihr hauptsächlicher Wirkmechanismus betrachtet.
Die analgetische Wirkung der NSAR ist - wie die Antipyrese - von der Serum-Konzentration abhängig.
Neben der Hemmung der Prostaglandin-Synthese besitzen NSAR eine hemmende Wirkung auf die Chemotaxis und Phagozytose neutrophiler Granulozyten und Monozyten sowie auf die Freisetzung der Leukotriene LTB4 und LTC4. In vitro-Versuche mit Leukozyten-Peroxidase belegen einen neutralisierenden Effekt auf aktiven Sauerstoff (Radikalfänger).
Außer den therapeutisch genutzten analgetischen und antientzündlichen Effekten können ferner eine reversible Hemmung der ADP- sowie der Kollagen-induzierten Thrombozyten-Aggregation und als unerwünschte Begleiteffekte ulzerogene Wirkungen (Reduktion der Konzentration zytoprotektiver Prostaglandine der E-Reihe, Prostacyclin), eine Natrium- und Wasser-Retention und bronchospastische Effekte als Folge der Prostaglandin-Synthese-Hemmung gewertet werden. Als Auslöser der Bronchospasmen wird ein relatives Überwiegen bronchokonstriktorischer Leukotriene gegenüber der reduzierten Prostaglandin-Konzentration angesehen. Leukotriene entstehen ebenfalls aus Arachidonsäure (Lipoxygenase-Reaktion), jedoch ohne Mitwirkung der Cyclooxygenase. Auch die Reduktion der Wehentätigkeit und der Verschluss des Ductus arteriosus Botalli werden zumindest teilweise auf eine Verminderung der endogenen Prostaglandin-Synthese zurückgeführt.
Die Prototypen der NSAR hemmen die beiden Isoenzyme der Cyclooxygenase, COX-1 und COX-2 gleichermaßen.
Die COX-1 bewirkt als konstitutiv exprimiertes Enzym die physiologische Synthese von Prostaglandinen, z. B. im Magen, in Thrombozyten oder in der Niere. Eine Hemmung dieses Enzyms verursacht Nebenwirkungen in den COX-1 exprimierenden Organen. Die COX-2 ist dagegen durch verschiedene Faktoren (z. B. Zytokine) schnell induzierbar und wird bei Entzündungen, Schmerz-Reaktionen und anderen Gewebsschädigungen verstärkt exprimiert. Die antiphlogistische, analgetische und antipyretische Wirkung der NSAR kann daher hauptsächlich durch Hemmung der COX-2 erreicht werden, während zahlreiche unerwünschte Wirkungen der NSAR durch die COX-1-Hemmung erklärbar sind. Pharmaka, die selektiv die COX-2 hemmen, sollten deshalb weniger Nebenwirkungen verursachen.
Neuere Forschungsergebnisse haben allerdings gezeigt, dass auch die COX-2 in einigen Organen wie Rückenmark, Niere und Uterus konstitutiv exprimiert wird. Darüber hinaus wird die COX-2 im Rahmen verschiedener physiologisch bedingter Adaptionsvorgänge vermehrt gebildet.

Substanzspezifische Pharmakologie
Diclofenac ist einer der potentesten Cyclooxygenase-Hemmstoffe. Das Ausmaß der Cyclooxygenase-Hemmung in vitro ist viel stärker ausgeprägt als das von Acetylsalicylsäure und etwas stärker als das von Indometacin. Die Wirkstärke entspricht etwa der von Indometacin.
In Dosen von 200 mg hemmt Diclofenac die Thrombozytenaggregation. In Konzentrationen, die den beim Menschen nach Gabe therapeutischer Dosen erreichten entsprechen, verursacht Diclofenac in vitro keine Hemmung der Biosynthese von Proteoglykanen im Knorpel.
Außer der Cyclooxygenase hemmt Diclofenac einige lysosomale Enzyme (Cathepsin B1, neutrale Leukozyten-Protease).(Ende der Stoffinformation aus den Wirkstoffdossiers)

Informationen

Die folgenden Hinweise sollen Ihnen bei der Anwendung des Arzneimittels helfen und auf die wichtigsten Punkte eingehen, die Sie beachten müssen. Sie sollen und können aber den Beipackzettel, der jedem Arzneimittel beiliegt, nicht ersetzen. Daher sollten Sie diesen, bevor Sie das Medikament zum ersten Mal anwenden, sorgfältig lesen.
Falls Sie noch Fragen haben oder Beratung wünschen, scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen.
Das Gel, das Sie in Händen halten, enthält den Wirkstoff Diclofenac. Diclofenac ist ein Arzneistoff mit schmerzlindernden und entzündungs- hemmenden Eigenschaften. Das Gel eignet sich zur äußerlichen Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen bei Gliedmaßenverletzungen (Zerrungen, Verstauchungen, Prellungen).
Wenn Ihr Arzt Ihnen keine anderen Anweisungen gegeben hat, tragen Sie das Gel 2-4mal am Tag dünn auf die betroffenen Körperstellen auf und reiben es leicht ein. Haben Sie Wunden oder Verletzungen, tragen Sie das Gel bitte dort nicht auf. Nach dem Auftragen waschen Sie sich gründlich die Hände.
Wichtig: Diclofenac Gel darf nicht mit den Schleimhäuten in Berührung kommen. Seien Sie besonders vorsichtig mit den Augen.
Diclofenac kann außer der erwünschten Hauptwirkung auch unerwünschte Wirkungen haben, die aber bei Ihnen nicht auftreten müssen. Gelegentlich treten nach dem Einreiben Trockenheit, Schuppenbildung oder Brennen der Haut auf. Auch Hautrötungen mit Juckreiz sind möglich. Verwenden Sie bei diesen Anzeichen das Gel bitte nicht weiter.
Eventuell reagiert Ihre Haut während der Behandlung intensiver auf Sonnenbestrahlung.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneistoffen wurden bei der Anwendung des Gels nicht beobachtet, da nur sehr geringe Mengen des Wirkstoffes über die Haut in den Blutkreislauf aufgenommen werden.

Zusammensetzung von DICLABETA Schmerzgel

 10 mg 
 9.31 mg 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

(S): Wirkstoff; (SE): entspricht; (H): Hilfsstoff


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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

*UVP: Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers oder Preis nach der Arzneimittelpreisverordnung.
Die angegebenen Preise beinhalten die gesetzlich vorgeschriebene Mehrwertsteuer.
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