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GRIPPOSTAD C Kapseln
Hersteller: STADA GMBH
GRIPPOSTAD C Kapseln
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Originalware abweichen.
5,71 EUR
inkl. 19% MwSt zzgl. Versandkosten



UVP:  9,45 EUR*
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PZN
571748
Menge:
24 St
Darreichungsform:
Kapseln
Abgabehinweis:
Apothekenpflichtig
  Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden.

Alle

Anwendungsgebiete

Zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit.
Zur Fierbersenkung bei gleichzeitigem Fieber oder erhöhter Körpertemperatur.

Anwendungsbeschränkungen
Bei hohem Fieber, Anzeichen einer Sekundärinfektion, Verschlechterung der Symptome oder weiteren Komplikationen muss der Arzt aufgesucht werden.

Hinweise zu den Anwendungsgebieten
Durch die fixe Kombination der Wirkstoffe in dem Arzneimittel kann bei Beschwerden, die überwiegend eins der genannten Symptome betreffen, keine individuelle Dosisanpassung vorgenommen werden. In solchen Situationen sind Arzneimittel in anderer Zusammensetzung vorzuziehen.

Dosierung

Bezugsmenge
1 Hartkapsel enthält 200 mg Paracetamol, 150 mg Ascorbinsäure, 25 mg Coffein und 2,5 mg Chlorphenaminmaleat.

Dosierung
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen morgens, mittags und abends je 2 Kapseln.

Art und Dauer der Anwendung
Die Kapseln sollten mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.
Das Arzneimittel sollte nicht ohne Befragen des Arztes über längere Zeit oder in höheren Dosen eingenommen werden.

Allgemeine Hinweise zur Anwendung
  • Eine Überdosierung kann - wie bei allen Paracetamolhaltigen Arzneimitteln - zu schweren Leberschäden führen. In diesem Fall ist eine umgehende Behandlung erforderlich. (Tageshöchstdosis Paracetamol für Personen ab 43 kg Körpergewicht: 4000mg/Tag).
  • Bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
  • Bei abruptem Absetzen nach längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
  • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

Gegenanzeigen

Absolute Kontraindikationen
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
  • bekannter Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe und die sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
  • schweren Nierenfunktionsstörungen
  • schweren Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh >9)
  • Kindern unter 12 Jahren

Warnhinweise/Vorsichtsmaßnahmen
Das Arzneimittel sollte nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden bei:
  • Nierenfunktionsstörungen
  • Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh <9)
  • Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)

(Bei Patienten mit Leber- und/oder Niereninsuffizienz sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden.)
  • Oxalat-Urolithiasis
  • Neigung zu Nierensteinbildung (Gefahr der Bildung von Calciumoxalatsteinen bei Einnahme hoher Dosen Ascorbinsäure)
  • Eisen-Speichererkrankungen (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie)
  • chronischem Alkoholmissbrauch
  • Pyloroduodenaler Obstruktion und Blasenhalsobstruktion
  • Engwinkelglaukom
  • Ulcus ventriculi oder duodeni
  • Hyperthyreose
  • Arrhythmien (Gefahr der Verstärkung von Tachykardien und Extrasystolen)
  • Angststörungen (Gefahr der Verstärkung)

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft
In der Schwangerschaft ist die Anwendung kontraindiziert, da epidemiologische Studien Hinweise auf ein erhöhtes Risiko durch Chlorphenaminmaleat für ZNS- bzw. kraniale Anomalien und Tumoren im Kindesalter ergeben haben. Es liegt außerdem eine Studie vor, die über ein erhöhtes Risiko für retrolentale Fibroplasie bei Frühgeborenen nach Antihistamin-Exposition in den letzten zwei Wochen vor der Geburt berichtet.

Stillzeit
Da nicht bekannt ist, ob Chlorphenaminmaleat in die Muttermilch ausgeschieden wird, darf unter der Behandlung mit dem Arzneimittel nicht gestillt werden.

Nebenwirkung

Häufige unerwünschte Wirkungen (≥ 1% und < 10%)
Mundtrockenheit

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (≥ 0,1% und < 1%)
  • Allergische Hautreaktionen (erythematös oder urtikariell)
  • Arzneimittelfieber
  • Schleimhautläsionen


Seltene unerwünschte Wirkungen (≥ 0,01% und < 0,1%)
Anstieg der Lebertransaminasen

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 0,01%)
  • gastrointestinale Beschwerden
  • Appetitsteigerung
  • Miktionsbeschwerden
  • Nierenschäden (nach längerer Einnahme höherer Dosen)
  • Leberschäden (nach längerer Einnahme höherer Dosen)
  • Dyskinesien
  • Glaukomauslösung (Engwinkelglaukom)
  • Sehstörungen
  • Psychotische Reaktionen
  • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, wie:
~i- Quincke-Ödem
~i- Atemnot
~i- Schweißausbruch
~i- Übelkeit
~i- Blutdruckabfall
~i- Kreislaufversagen
~i- anaphylaktischer Schock
~i -Respiratorische Überempfindlichkeitsreaktionen (bei Vorbelastung kann durch Paracetamol ein ~iBronchospasmus ausgelöst werden (Analgetika-Asthma))
  • Veränderungen im Blutbild, wie:

~i- Leukopenie
~i- Neutropenie
~i- Agranulozytose
~i- Thrombozytopenie
~i- thrombozytopenische Purpura
~i- Panzytopenie
~i- aplastische Anämie
~i- leichte Methämoglobinbildung (bei hoher Dosierung)

Unerwünschte Wirkungen ohne Angabe der Häufigkeit
  • Arrhythmien, wie z.B. Tachykardie
  • Sedierung
  • Benommenheit
  • innere Unruhe
  • Schlaflosigkeit
  • Bullöse Hautreaktionen, wie:
~i- Steven-Johnson-Syndrom
~i- toxisch epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom

Eigenschaften

Das Arzneimittel besteht aus einer Kombination aus Ascorbinsäure, Chlorphenamin, Coffein und Paracetamol.


Paracetamol
Paracetamol hat eine analgetische, antipyretische und sehr schwache antiphlogistische Wirkung. Der Wirkungsmechanismus von Paracetamol ist nicht eindeutig geklärt. Nachgewiesen ist eine ausgeprägte Hemmung der cerebralen Prostaglandinsynthese, während die periphere Prostaglandinsynthese nur schwach gehemmt wird. Ferner hemmt Paracetamol den Effekt endogener Pyrogene auf das hypothalamische Temperaturregulationszentrum.


Chlorphenaminmaleat
Chlorphenamin ist ein klassisches H1-Antihistaminikum, das die im Verlauf von Immunreaktionen auftretenden Histaminwirkungen unterdrückt. Hierzu zählen beim grippalen Infekt die erhöhte Kapillarpermeabilität im Bereich der Venolen sowie konstriktorische Erscheinungen der glatten Muskulatur, insbesondere der Bronchialmuskulatur. Abschwellung der Nasenschleimhaut und Verminderung der Schleimproduktion machen eine Nasenatmung wieder möglich.


Coffein
Coffein ist ein Xanthinderivat und verstärkt die analgetischen Eigenschaften des Paracetamols.


Ascorbinsäure
Ascorbinsäure ist ein essentieller Wirkstoff für den Menschen. Ascorbinsäure und die sich im Organismus hieraus bildende Dehydroascorbinsäure bilden ein Redoxsystem von großer physiologischer Bedeutung. Ascorbinsäure wirkt aufgrund seines Redoxpotentials als Cofaktor zahlreicher Enzymsysteme (Kollagenbildung, Catecholaminsynthese, Hydroxylierung von Steroiden, Tyrosin und körperfremden Substanzen, Biosynthese von Carnitin, Regeneration von Tetrahydrofolsäure sowie Alpha-Amidierung von Peptiden, z.B. ACTH und Gastrin). Ferner beeinträchtigt ein Mangel an Vitamin C Reaktionen der Immunabwehr, insbesondere die Chemotaxis, die Komplementaktivierung und die Interferonproduktion. Die molekularbiologischen Funktionen von Vitamin C sind noch nicht vollständig geklärt. Ascorbinsäure verbessert durch die Reduktion von Ferri-Ionen und durch Bildung von Eisenchelaten die Resorption von Eisensalzen. Sie blockiert die durch Sauerstoffradikale ausgelösten Kettenreaktionen in wässrigen Körperkompartimenten. Die antioxidativen Funktionen stehen in enger biochemischer Wechselwirkung mit denjenigen von Vitamin E, Vitamin A und Carotinoiden. Eine Verminderung potentiell kanzerogener Stoffe im Gastrointestinaltrakt durch Ascorbinsäure ist noch nicht ausreichend belegt.

Informationen

Die folgenden Hinweise sollen Ihnen bei der Anwendung des Arzneimittels helfen und auf die wichtigsten Punkte eingehen, die Sie beachten müssen. Sie sollen und können aber die Gebrauchsinformation, die jedem Arzneimittel beiliegt, nicht ersetzen.Daher sollten Sie diese, bevor Sie das Arzneimittel zum ersten Mal anwenden, sorgfältig lesen.
Falls Sie noch Fragen haben oder Beratung wünschen, sprechen Sie uns bitte an!

Wirkungsweise:
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Durch die Kombination der verschiedenen Wirkstoffe werden mehrere Effekte erreicht: Paracetamol wirkt gegen die Gliederschmerzen und senkt das Fieber. Ascorbinsäure (Vitamin C) unterstützt die körpereigene Abwehr. Chlorphenamin wirkt abschwellend auf die Nasenschleimhaut, macht aber auch müde. Coffein wirkt der unerwünschten Müdigkeit entgegen und verstärkt gleichzeitig die schmerz- und fiebersenkende Wirkung des Paracetamols.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker über vorliegende Krankheiten oder über die Einnahme bzw. Anwendung anderer Arzneimittel.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie unter Unverträglichkeiten oder Allergien leiden.

Wichtige Hinweise:
Was sollten Sie beachten?
  • Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
  • Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
  • Achtung: Bei regelmäßigem bzw. hohem Alkoholgenuss kann es durch eine evtl. schon bestehende Leberschädigung zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen, wenn das Arzneimittel noch zusätzlich angewendet wird.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Nebenwirkungen:
Arzneimittel können neben den erwünschten auch unerwünschte Wirkungen auslösen. Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veraenderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Dosierung:
Die Dosierung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker über die für Sie passende Dosierung beraten.

Anwendungshinweise:

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.


Zusammensetzung von GRIPPOSTAD C Kapseln

 200 mg 
 2.5 mg 
 1.76 mg 
 150 mg 
 25 mg 
 
 
 
 
 
 

(S): Wirkstoff; (SE): entspricht; (H): Hilfsstoff


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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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